3 ultimative Not-To-Do-Listen für vor, während und nach dem Urlaub: So haben Sie lange etwas von Ihren Ferien!

Sie möchten sich diesen Sommer wirklich erholen? Den Jobstress abwerfen und jeden einzelnen Urlaubstag aus vollem Herzen genießen? Dafür können Sie so einiges tun. Aber noch viel wichtiger ist, was SIE NICHT tun sollten - hier sind meine ultimativen Not To Do-Listen für vor, im und nach dem Urlaub für Sie!

Jeden einzelnen Moment genießen... © fotolia Tom Bayer

Not To Do-Liste - Vor dem Urlaub

  • Zu viele laufende Projekte im Gedankengepäck mitnehmen. Besser: Suchen Sie gezielt in den letzten 2 – 3 Wochen nach Aufgaben, die Sie noch abschließen können. Was weg ist, ist weg – und befreit Sie auf Ihrem Weg in die Ferien.
  • Bis zum letzten Tag Überstunden machen, damit noch alles fertig wird. Besser nicht – Sie wollen ja auch noch etwas zu tun haben, wenn Sie wieder da sind! Arbeiten Sie gerade in der letzten Woche Ihre normale Arbeitszeit, genießen Sie Ihre Pausen und nutzen Sie diese bewusst für ein wenig Vorfreude. Andernfalls reisen Sie mit so viel Stress ab, dass Sie ein echtes Abschalten gar nicht richtig hinbekommen können.
  • Keine Pause zwischen letztem Arbeitstag und Abreise! Direkt nach Büroschluss auf die Autobahn? Schlechte Idee! Sorgen Sie lieber dafür, dass Sie vor der Abreise zur Ruhe kommen und ausgeschlafen sind. So ist schon der Weg ein Genuss, und Sie können einen eventuellen Stau oder einem verspäteten Abflug entspannter begegnen.
  • Alles selber machen! Organisieren Sie, wenn möglich, eine Vertretung oder delegieren Sie einige Ihrer Aufgaben. So manches kann sicher eine Kollegin/ein Kollege genauso gut wie Sie - und Sie profitieren davon, indem während Ihrer Abwesenheit die Arbeit nicht ins Unendliche wächst. 
  • Schon vor den Ferien wissen, dass Sie nach dem Urlaub planlos starten! Wenn Sie Ihre Projekte überprüfen, um zu schauen, was noch fertig zu machen ist oder was Sie abgeben können, ist der richtige Zeitpunkt, gleich ein paar Do To`s aufzuschreiben, wie es anschließend weitergeht. So schaffen Sie gleich einen Überblick für Ihre Rückkehr – oft sind ja schon die vielen eingegangenen Mails und Rückrufbitten Herausforderung genug. Und das, was Sie in den letzten Wochen immer von rechts nach links geschoben haben, mutig in die Ablage „P“ geben. Das scheint nicht wichtig zu sein!
  • Schnell, schnell die letzten Reisevorbereitungen erst kurz vor knapp erledigen! Sie merken beim Packen, dass Ihr Lieblingssommerkleid nicht gewaschen ist, suchen bei der Abreise hektisch das Zugticket oder stellen bei der Ankunft am Urlaubsort fest, dass Ladekabel und Reiseführer noch zu Hause liegen? Stellen Sie Ihren Koffer ruhig schon eine Woche vor Abreise bereit und legen Sie nach und nach zurecht, was Sie mitnehmen wollen. Dann müssen Sie vor der Abreise nur noch einen letzten Check machen – und starten mit dem beruhigenden Gefühl, dass alles wichtige dabei ist. 

  Not To Do-Liste - Im Urlaub  

  • Ständig verfügbar sein und immer wieder Emails lesen! Keine gute Idee, wenn Sie abschalten wollen. Schalten Sie Ihren Abwesenheitsassistenten ein – das meiste hat Zeit, bis Sie wieder da sind. Wenn das wirklich nicht genügt, dann planen Sie eine feste halbe Stunde am Tag ein, in der Sie Ihre Emails lesen und Wichtiges beantworten – den Rest des Tages haben Sie Urlaub!
  • Das Gleiche gilt fürs Telefon. Sie müssen nicht immer erreichbar sein. Besprechen Sie Ihren Anrufbeantworter, er ist dafür da, Sie zu entlasten. Wichtiges höchstens in der festgelegten Zeit…
  • Nicht wissen, wie Sie sich erholen können! Jeder entspannt anders. Der eine braucht den Liegestuhl am Meer, der andere ein wenig Sport, der Dritte ein Kulturprogramm, um mal was anderes zu sehen. Hören Sie vor dem Urlaub ein wenig in sich hinein: Wie waren die letzten Wochen? Was tut Ihnen an Ihren jetzt gut? Planen Sie das sorgfältig in Ihr Programm ein.
  • Nicht darüber sprechen, was die ganze Familie braucht, um sich zu erholen! Die Tochter freut sich auf ausgiebiges Shoppen, Ihr Sohn auf gemeinsames Herumtollen im Pool und Ihr Partner auf eine gemeinsame morgendliche Jogging-Runde? Besprechen Sie mit Ihren Mitreisenden schon vor dem Urlaub, was jedem wichtig ist. So ist jeder informiert und Sie können gemeinsam ein Programm planen, das allen Spaß macht.
  • Die Arbeit ist immer im Kopf und begleitet Sie permanet! Klar, die meisten Tage im Jahr arbeiten wir. Und die Gedanken daran sind nicht einfach abzuschalten. Ärgern Sie sich deshalb nicht, lassen Sie sie vorbeiziehen oder nutzen Sie bewusst die geänderte Perspektive und den Abstand, wenn Sie etwas immer wieder beschäftigt. Halten Sie Ihre Gedanken dazu fest – und sammeln Sie sie für nach dem Urlaub.

   Not To Do-Liste - Nach dem Urlaub   

  • Von 0 auf 100 durchstarten! Das kann nicht funktionieren – Geist und Körper sind noch im Pause-Modus und laufen nicht gleich wieder auf Hochtouren. Nehmen Sie das positiv – Sie sind noch entspannt – und tun Sie lieber etwas dafür, das noch eine Weile aufrechtzuhalten.
  • Sonntagabend zurückkommen, Montag früh um 8:00 loslegen! Wenn möglich, starten Sie erst Mitte der Woche. Dann ist die erste Woche nicht gleich so lang und Sie können die Tage bewusst nutzen, um sich erst einmal in Ruhe einen Überblick zu verschaffen. Wenn das nicht geht, dann beginnen Sie den Montag vielleicht etwas später, machen noch einen Morgenspaziergang oder gehen noch in Ruhe einen Kaffee trinken, bevor Sie sich an den Schreibtisch setzen?
  • Liebgewonnene Erholungsrituale sofort wieder über den Haufen werfen! Der Morgenspaziergang am Wasser, die Lesestunde am Abend, die Spielerunde nach dem Essen haben Ihnen im Urlaub wirklich gut getan? Manches davon sollten Sie in Ihren Alltag einbauen, bleiben Sie am Ball und legen Sie gleich fest, was Sie beibehalten wollen – es lohnt sich!
  • Am ersten Arbeitstag alles sofort aufarbeiten! 359 Emails im Posteingang, 14 Post It`s von Kollegen, der Anrufbeantworter ist ebenfalls voll? So ist das jetzt eben. Legen Sie in den ersten Arbeitstagen Zeitfenster fest, in denen Sie den Berg Stück für Stück abbauen, das muss nicht sofort sein.
  • Gleich am 1. Tag mit Terminen starten. Lassen Sie sich etwas Luft, um sich wieder einzufinden, um sich mit Kollegen auszutauschen, was alles los war und um in Ruhe zu sichten, was als erstes getan werden muss.

Ich wünsche Ihnen einen genussreichen und erholsamen Urlaub sowie einen guten Start danach. Aber mit den Not To Do-Listen schaffen wir das alle! 

 

 

 

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