Von 100 auf 0? Im Urlaub wirklich entspannen - 5 Tipps, damit Sie erholt aus den Ferien zurückkommen!

Der Schreibtisch ist aufgeräumt, die Abwesenheitsnotiz eingerichtet, Ihre Kollegen haben Sie auf Stand gebracht. Es kann also losgehen – Sie haben frei! Was sind Ihre Pläne für die Ferien? Eine gute Zeit haben mit Ihrer Familie und mit Freunden? So richtig ausspannen? Endlich den dicken Roman lesen, der schon seit Wochen auf Ihrem Nachttisch liegt? Auf dem Liegestuhl liegen und die Wolken vorbeiziehen lassen? Neues entdecken? Kultur genießen oder atemberaubende Landschaften? Egal, was Sie vorhaben – direkt aus der Hektik des Alltags in die Erholung zu kommen, das funktioniert nicht automatisch.

Das können Sie dafür tun, den Job und Alltag hinter sich zu lassen und sich wirklich zu erholen:

1.       Vom Büro zum Kofferpacken und dann auf die Autobahn oder zum Flughafen?

 Die Idee, jede Minute der langersehnten Ferien auch wirklich auszukosten, klingt verlockend. Aber irgendwie auch stressig, oder? Besser: Planen Sie sich vor der Abreise noch ein oder zwei Puffertage ein. Sie können Ihren Urlaubsstart mit Freunden im Biergarten feiern, mit Ihren Kindern endlich einmal entspannt im Reiseführer schmökern und den Kofferpacktag erst einmal mit einem langen Frühstück beginnen. So ist Zeit zum Runterfahren und auch dafür, Ihre Vorfreude aufs Urlaubsziel so richtig auszukosten.

2.        Das wichtige Museum, die sehenswerte Festungsanlage, der Restauranttipp von Freunden…

Gerade, wenn wir übers Jahr unter hohen Termindruck stehen, treten wir schnell in die Falle, auch freie Tage „vollzustopfen“ mit allem, was wir unbedingt machen wollen. Wenn Sie auf Ihrem Städtetrip zwei Museen, drei Kirchen und die berühmte Markthalle besichtigen und dann noch eine Stunde lang das nette Café, das Sie auf Tripadvisor entdeckt haben, suchen, dann haben Sie ihn schon wieder, den Stress. Nehmen Sie sich nicht allzu viel vor, und genießen Sie das wenige dafür ausgiebig. Planen Sie auch Tage ein, an denen Sie sich einfach nur treiben lassen und den Moment genießen – Sie werden vielleicht überrascht sein, was Sie auf diese Weise alles entdecken. Und wenn es Ihnen schwer fällt, nach den letzetn Arbeitswochen stillzusitzen, dann sorgen Sie für Ausgleich: Ein ausgiebiger Spaziergang, ein paar Runden im Pool oder eine Radtour entspannen Sie jetzt vielleicht mehr als drei Stunden auf dem Liegestuhl.

 3.       Emails, Handy und Co.

Auf den Italienreisen meiner Kindheit wurde genau einmal telefoniert: Auf den Italienreisen meiner Kindheit wurde genau einmal telefoniert: Erst wurden an der Rezeption Lire gegen Gettone getauscht, die dann rasch durch Telefon ratterten, während meine Mutter der Oma Bescheid gab, dass wir gut angekommen sind. Die weitere Kommunikation mit der Außenwelt: Bunte Postkarten, sorgfältig am Kiosk ausgesucht und von mir und meinen Schwestern liebevoll mit unseren Eindrücken der Umgebung verziert. Ganz so schaffe ich das heute auch nicht. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie für sich klären: Wie erreichbar müssen Sie wirklich sein? Das Telefon immer mal ausschalten, darauf vertrauen, dass eine Mailanfrage in der Ferienzeit auch zwei Wochen im Posteingang liegen bleiben darf, das müsste doch hinzukriegen sein, oder?  

4.       Zeit nur für Sie

Jetzt habe Sie ja endlich mal Zeit: Die Kinder wollen mit Ihnen stundenlang Sandburgen bauen, Ihr Partner wünscht sich auch im Urlaub schon um sieben eine Begleitung auf der Joggingrunde, die Freundin, mit der Sie reisen, hat Lust auf ausgedehnte Shoppingtouren? Und Sie? Haben Sie auch Zeit ganz für sich selbst eingeplant? Wie sieht Ihr perfekter Urlaubstag aus und was tun Sie dafür, ihn auch zu bekommen? Ein Cappuccino auf dem Marktplatz mit viel Zeit für die Tageszeitung, ein Spaziergang an der Strandpromenade, mal ganz alleine, ein verbummelter Vormittag in der Ferienwohnung, während die anderen schon mal zum Strand sind – sorgen Sie dafür, dass Ihre persönlichen Auszeiten auch einen Platz bekommen.

5.       Wieder zurück – und jetzt?

Sie sind wieder zu Hause, die Koffer sind ausgepackt, die Waschmaschine läuft. Haben Sie dafür gesorgt, dass Sie, wie bei Ihrer Abreise, noch ein wenig Zeit haben, in Ruhe wieder anzukommen? Wenn Sie jetzt vielleicht ein wenig die Traurigkeit packt, dass es jetzt schon wieder vorbei ist mit den Ferien, dann überlegen Sie sich, wie Sie in Zukunft ein paar mehr Auszeiten in Ihren Alltag holen können und planen Sie diese fest ein. Ein schönes Konzert in zwei Wochen, ein langes Wochenende im Herbst, die schöne Tradition des regelmäßigen Cafébesuchs samstags mit Ihrer besten Freundin, die in den letzten Monaten irgendwie eingeschlafen war – machen Sie sich ein paar schöne Termine! Und ganz zum Schluss überlegen Sie noch: Auf welche fünf Dinge freuen Sie sich besonders, wenns wieder losgeht im Job?

Was ist Ihr bester Tipp für einen erholten Urlaub? Wenn Sie Ihre Gedanken mit mir teilen möchten, freue ich mich über Ihre Nachricht an mw@manuela-weinand.de

 

 

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