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5 Kreativitätstechniken für Ihren Erfolg

So finden Sie aufregende Marketingideen, mit denen Sie Ihre Kunden wirklich erreichen

Ein spannender Einstieg für ein Mailing, ein interessanter Post auf Instagram oder Facebook, ein Schaufenster, vor dem die Leute wirklich stehen bleiben – da ist Kreativität gefragt. Aber gerade, wenn wir fieberhaft nach einer guten Idee suchen, stehen wir oft auf dem Schlauch - es fällt uns einfach nichts ein. Deshalb bekommen Sie von mir heute Ideen - einfach gutes Handwerkszeug: 5 Kreativitätstechniken, die Ihre Ideen zum Sprudeln bringen.

„Die Basics sind vorbereitet“, strahlt meine Kundin Tina K., „jetzt muss alles noch mit Leben gefüllt werden.“ Tina K. plant, in 3 Monaten ihr neues Yoga Studio zu eröffnen. In den letzten zwei Jahren hat sie Kurse bei der VHS, in Unternehmen und bei Sportvereinen gegeben. Ab jetzt wird sie hauptberuflich als Yogalehrerin arbeiten. einen soliden Businessplan haben wir entwickelt, sie hat wunderschöne Räume  gefunden, es gibt ein Logo, einen Flyer und Visitenkarten und eine Interessentenliste ist auch schon angelegt. Im Coaching wollen wir heute eine Menge Marketingideen für ihren Start als Unternehmerin sammeln. Dazu zeige ich ihr einige Methoden, auf die sie auch in Zukunft immer wieder zurückgreifen kann - und die hoffentlich auch Ihnen Spaß machen und überraschende Gedanken erzeugen.

1. Wer A sagt, kann auch B sagen

Machen Sie eine Liste, in der alle Buchstaben des Alphabets untereinanderstehen. Darüber schreiben Sie Ihr Thema. Und dann geht’s los: Suchen Sie zu jedem Buchstaben einen passenden Gedanken. Tina K. will als Erstes einen Redaktionsplan für ihre Social-Media-Aktivitäten erstellen. Regelmäßig will sie auf Facebook und Instagram über Yoga schreiben. Schnell kommen wir so auf eine erste Themensammlung:

A – Abendruhe: ein schöner Name für einen Artikel mit Entspannungstechniken

B - Bilder: Blumen + Sonnenschein – Tipps für Yoga im Freien

C – Chaos: Ein Artikel zum Thema Chaos im Kopf mit Übungen, die zur Ruhe bringen

D – Danke: Dankbarkeit

 

2. Alles mal verkehrt herum

Nehmen Sie Ihre Idee, Ihr Thema - und jetzt drehen Sie Ihr Ziel um in den Gegensatz. Das kann zum Beispiel so aussehen. Sie wollen ein neues Kundenmailing entwickeln? Wie genau soll es denn NICHT sein?

• Ich nehme einen 00815-Einstieg

• Ich biete uninteressante Lösung an

• Ich spreche den Kunden nicht direkt an

• Ich nenne keine einfache Kontaktmöglichkeit

• Ich schreibe so, dass mein Schreiben zwischen allen anderen untergeht

• Ich wecke keine Emotionen

Sie sehen es schon, daraus können Sie jetzt eine perfekte Checkliste machen. Einfach alles nochmal umdrehen und schon haben Sie eine Sammlung mit allem, worauf Sie achten wollen.

3. Bildlich gesprochen

Nutzen Sie die Kraft eines Bildes und lassen Sie sich davon inspirieren. Dazu können Sie Postkarten oder ein Memoryspiel benutzen, Urlaubsfotos oder einfach eine Bilderdatenbank aus dem Internet. Schreiben Sie wieder Ihr Thema groß auf ein Blatt. Suchen Sie ein Bild, das Sie anspricht. Und nun überlegen Sie: Was hat dieses Bild mit meinem Thema zu tun?

Da kann ein Luftballon zum Gedanken „aufwärts“ führen, ein Hase zu „weich, sanft und kuschelig“, eine Brücke zum „Weg zum Ziel“, ein Tisch zu „stabil“ – mit ein wenig Übung werden Sie immer leichter Assoziationen finden, aus denen Sie etwas Spannendes machen können.

4. Die Denkhüte

Mit dieser Kreativitätstechnik beleuchtet man die eigenen Ideen aus verschiedenen Perspektiven. Die 5 Hüte haben verschiedenen Farben,  jeder steht für eine bestimmte Rolle, eine bestimmte Betrachtungsweise.

• Weiß: Analytisch – Konzentration auf Tatsachen, Fakten und Anforderungen und wie sie erreicht werden können, objektiv

• Rot: Emotional, Empfinden – Konzentration auf Gefühle und Meinungen, subjektiv

• Schwarz: Kritische Risikobetrachtung, Probleme, Skepsis, Kritik und Ängste, schwarzmalend

• Gelb: Optimistisch – Was kann im besten Fall erreicht werden? positiv

• Grün: Kreativ, assoziativ – Neue Ideen, konstruktiv, wachsend, hoffend

Mit dieser Methode können die eigenen Ideen aus anderen Perspektiven beleuchtet werden.

5. Die Wunderfrage

Haben Sie ein Thema, das Sie schon lange beschäftigt? Das kann eine Marketing-Idee sein, die Sie suchen, aber auch etwas ganz anderes. Dann stellen Sie sich jetzt einmal vor:

Ein Jahr ist vergangen. Und es ist ein Wunder geschehen: Die Antwort auf Ihre Frage haben Sie ganz einfach gefunden. Und nun schauen Sie aus der Zukunft zurück auf den heutigen Tag. Welche Erfolge hat Ihnen diese tolle Idee gebracht? Wer oder was hat dazu beigetragen, sie zu finden? Was war auf diesem Weg hilfreich? Was haben Sie anders gemacht als sonst? Was war neu an dieser Lösung?

Haben Sie jetzt ein Schaufenster, vor dem alle stehen bleiben und auf das Sie ihre Kunden begeistert ansprechen? Gibt es einen YouTube-Film, der Ihr Produkt von allen Seiten zeigt?

Überlegen Sie, wie es genau aussehen würde, wenn Ihr Wunder sich erfüllt – und dann geht es an die Umsetzung.

Übrigens: Jede dieser Techniken können Sie auch im Team ausprobieren, so kommen Sie auf noch viel mehr Ergebnisse, können gegenseitig Gedanken aufgreifen und weiterspinnen – und eine Menge Spaß macht es auch!

Tina K. ist begeistert: In sehr kurzer Zeit sind nun zu den verschiedensten Themen viele Ideen entstanden. „Da schlafe ich jetzt mal drüber, schau, was mir morgen am besten gefällt, und dann mache ich mir eine To-Liste, die ich in Ruhe abarbeite, ohne den Druck, dass mir jetzt sofort etwas einfallen muss.“

Wie entwickeln Sie neue Ideen, wann sprühen Ihre Gedanken so richtig? Wenn Sie Ihre Gedanken mit mir teilen möchten, dann schreiben Sie mir an mw@manuela-weinand.de

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